Grauer Star behandeln

Sie sind über 60 Jahre alt und haben festgestellt, dass Ihre Sehkraft zunehmend schlechter wird? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Vermutlich leiden Sie an einem Grauen Star.
Die Ursache des Grauen Stars, medizinisch Katarakt, ist eine schleichende Eintrübung der Augenlinse. Dies ist ein weitgehend normaler Alterungsprozess und durchaus vergleichbar mit dem Ergrauen der Haare.

Erfahrende Chirurgen der Augenpartner behandeln den Grauen Star mit der klassischen Methode oder mit Unterstützung des revolutionären Femtosekundenlasers.

Wie behandeln wir den Grauen Star?

Heute gehört die Operation am Grauen Star weltweit zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. Die Operation am Grauen Star führen wir in aller Regel in örtlicher Betäubung durch, so dass Patienten meist schon sehr bald nach der Operation wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachkommen können. Für den Aufenthalt in unserer Klinik werden Sie am Tag der Operation nur wenige Stunden einplanen müssen.

Häufig behandeln wir den Grauen Star mit dem Femtosekundenlaser. Die häufigsten Fragen zu der Behandlung mit einem der weltweit führenden Augenlaser haben wir in einem Video-FAQ mit PD Dr. med. Christian Ahlers zusammengestellt.

Während der ambulanten, schmerzfreien Operation ersetzen wir die trübe Linse durch eine Kunstlinse. Sie entscheiden sich vor dem Eingriff entweder für eine Monofokallinse, die Ihnen gutes Sehen mit einer entsprechenden Brille ermöglicht; oder Sie wählen eine geeignete Premiumlinse, eine Multifokallinse, mit der Sie brillenfrei sowohl in der Ferne als auch in der Nähe gut sehen.


Die klassische Operation – eine sehr sichere Behandlungsform

Die Operation am Grauen Star ist insgesamt sehr sicher geworden. Sie dauert nur wenige Minuten und wird schmerzfrei ambulant durchgeführt. Bei dieser ausgereiften Operationsmethode eröffnet der routinierte Chirurg das vordere Blatt der Linsenhülle mit einer Kanüle, zerkleinert die getrübte natürliche Linse mit Ultraschall und saugt diese anschließend ab. Im letzten Schritt bringt der Chirurg die Kunstlinse in die erhaltene, natürliche Linsenhülle ein.


Warum Katarakt entsteht? Lesen Sie mehr zur Ursache des Grauen Stars.

 

VIDEO: WIE ARBEITET DER FEMTOSEKUNDENLASER?

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Einstärkenlinsen (Monofokallinsen)

Einstärkenlinsen (Monofokallinsen) gibt es in verschiedenen Ausführungen. Diese Kunstlinsen sind grundsätzlich ausgerichtet auf die vom Patienten gewünschte Entfernung, zum Beispiel auf die Ferne oder die Nähe. Wenn Sie sich für eine Einstärkenlinse entscheiden, werden Sie für alle anderen Entfernungen eine Brille benötigen, zum Beispiel eine Lesebrille. Wie gut Sie in Ihrer gewünschten Entfernung nach der Operation ohne Brille sehen können, hängt auch von Ihrer Hornhautverkrümmung ab.

Asphärische Einstärkenlinse

Die asphärische Einstärkenlinse (Monofokallinse) ermöglicht gut und sicher eine schärfere Abbildung des Bildes in der Ferne. Augrund ihrer Eigenschaften, der sphärischen, kugelförmigen Krümmung, können in der Dämmerung Unschärfen aufreten. Korrekturen von Hornhautverkrümmungen sind bei dieser Monofokalinse nicht möglich.

 

Asphärische Linse mit Blaufilter

Die aspährische Einstärkenlinse korrigiert mit ihrer komplexeren Oberflächenstruktur die Abbildungsschwächen normaler sphärischer Linsen.
Für Menschen, die hohe Anforderungen stellen an kontrastreiches Sehen in der Dämmerung oder nachts, ist diese Kunstlinse mit ihrer asphärischen Linsenform gut geeignet. 

Torische Einstärkenlinse mit Blaufilter

Torische Einstärkenlinsen mit Blaufilter setzen wir ein, wenn gleichzeitig eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Torische Linsen, die Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) korrigieren, gibt es von verschiedenen Herstellern. Diese Kunstlinsen, die über einen Blaufilter verfügen, ermöglichen scharfes Sehen in der gewünschten Entfernung bei Patienten mit Hornhautverkrümmung..

Mehrstärkenlinsen (Multifokallinsen)

Diese Mehrstärken-Linsen werden eingesetzt, um Brillenunabhängigkeit zu erreichen. Das Ziel ist es, dabei im Alltag auch ohne Brille in den für Sie wesentlichen Entferungen zurechtzukommen oder eine Brille nur in der von Ihnen dafür ausdrücklich gewünschten Entferung tragen zu müssen.
Wenn Sie Interesse an Brillenunabhängigkeit haben, müssen wir Ihre Augen genau untersuchen und herausfinden, welche zur Verfügung stehendene Lösung am Besten Ihre Bedürfnisse erfüllt. Dafür haben wir ein Team, das Sie optimal berät.
Im Alltag werden Sie auch ohne Brille gut zurecht kommen. In den ersten Wochen werden Sie sich noch etwas an die neue Sehkraft gewöhnen müssen, da Ihr Gehirn lernen muss, mit den verschiedenen Brennpunkten der Linse umzugehen. 

Mehrstärkenlinse (Multifokallinse)

Die Multifokallinse ist eine Mehrstärkenlinse, die gleichzeitig den Nah- und den Fernbereich abdeckt. Sie werden in allen Entfernungen brillenfrei oder brillenunabhängigerer sehen, in der Nähe, der Mitte und der Ferne. Eine Gleitsicht- oder Lesebrille werden Sie in der Regel nicht benötigen.
Multifokallinsen setzen wir zur Korrektur von Alterssichtigkeit ein, zur Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit sowie bei der Behandlung des grauen Stars.

EDoF-Linsen (Extended Depth of Focus)

EDoF-Linsen sind eine recht neue Entwicklung. Diese Kunstlinsen erweitern den Bereich des „scharfen Sehens“ (Extended Depth of Focus), sie erhöhen also die Schärfentiefe.
Diese Linsen verursachen oft weniger Bledempfindlichkeit als klassische Mehrstärkenlinsen.

Eine Brille werden Sie lediglich zum Lesen in sehr nahen Distanzen benötigen.

INDIVIDUALISIERTE MEHRSTÄRKENLINSE

Brillenunabhängigkeit ist häufig eine sehr individuelle Entscheidung. Deshalb gibt es künstliche Augenlinsen, die genau für Ihre Sehbedürfnisse und für Ihre Augenwerte hergestellt werden. Die individualisierte Mehrstärkenlinse wird, anders als die standardisierten Augenlinsen, exakt auf Ihre Augenwerte abgestimmt, eigens für Sie angefertigt und ist damit so individuell wie Ihr Auge selbst. 

MIt dieser individualisierten Mehrstärkenlinse korrigieren wir gleichzeitig Hornhautverkrümmungen.

 

Exakte Voruntersuchung mit dem ZEISS IOLMaster 700

Wir Augenpartner legen sehr großen Wert auf eine exakte Voruntersuchung. Die Vermessung der Augen (Biometrie) führen wir deshalb mit dem IOLMaster 700 der deutschen Firma ZEISS durch. Dieser moderne und für das Auge unschädlichen Laserscanner liefert uns die präzisen Ergebnisse, die für eine gewissenhafte Behandlung benötigen.  Viele medizinische Studien belegen dies, dass dieses Verfahren aufgrund seiner deutlich größeren Genauigkeit die Zuverlässigkeit des Operationsresultates erhöht
Die Werte, die wir mit der Biometrie durch den ZEISS IOLMaster 700 erheben, sind in ihrer Präzision denen aus dem in den 1970er Jahren entwickelten Ultraschallverfahren deutlich überlegen. Auch deshalb wird das Verfahren heute als "Goldstandard" in der Vermessung des Auges (Biometrie) bezeichnet.